Freitag, 27. Oktober 2017

Stress und Zähne - Die Auswirkung psychischer Probleme auf unsere Zähne

Kennen Sie diesen Satz: „An jedem Zahn hängt immer auch ein ganzer Mensch“? Für Zahnärzte gewinnt diese Aussage immer mehr an Bedeutung. Denn immer öfter sind seelische Leiden der wahre Grund auch für Erkrankungen im Mundraum. Diese Erkenntnis stellt Zahnärzte und Patienten vor neue Herausforderungen.

Zwischen 25 und 35 Prozent der Patienten, die mit kör­per­lichen Problemen ihren Hausarzt aufsuchen, leiden Studien zufolge an ei­ner psychischen oder psycho­so­mati­schen Störung. Es wird davon ausgegangen, dass in Zahnarztpraxen ähnliche Verhältnisse herrschen. Psychi­sche und psychosomatische Be­schwerden können eine ärztliche oder zahnärztliche Therapie verlangsamen oder sogar zum Scheitern bringen.

Folgen von Stress – Auswirkung auf den gesamten Körper, auch auf die Zähne

Stress zeigt sich in einer Hyperaktivität der Kaumuskulatur oder auch in Essstörungen, die zu Schäden an unserem Kauorgan oder am Zahnschmelz führen können. Depression fördert die neue Volkskrankheit Parodontitis. Für das am meisten zunehmende Krankheitsbild in heutigen Zahnarztpraxen, den Bruxismus, das unbewusste, meist nächtliche Knirschen mit den Zähnen, wird chronischer Stress als häufigste Ursache bezeichnet. Oft sind die unendlichen Klagen über schlecht sitzende Prothesen auf psychische Probleme zurückzuführen. 

Patienten dürfen beim Zahnarzt keineswegs auf ihre Zähne reduziert werden. Sie müssen sich öffnen und sich daran gewöhnen, von ihrem Zahnarzt oder ihrer Zahnärztin im Beratungsgespräch eventuell auch über ihre Lebenssituation Fragen stellen zu lassen. Denn eine zahnärztliche Therapie kann nur dann Erfolg haben, wenn auch eine eventuelle psychische Belastung frühzeitig erkannt wird, um Zahn und Menschen gesund zu halten.


Wenden Sie sich daher immer vertrauensvoll an Ihre Fachärzte. Auch wenn Sie nicht erwarten, dass sich Ihr Zahnarzt für mehr als nur für Ihre Zähne interessiert oder Sie keinen Zusammenhang sehen. Das offene Gespräch wird nicht nur Ihre zahnärztliche Therapie unterstützen sondern auch zur Verbesserung Ihrer Gesundheit führen. 


Fragen zu diesem Thema oder weitere zahnmedizinische Fragen beantworten gerne die kompetenten Zahnärzte der SCHWEIZER ZAHNARZT-MANAGEMENT GmbH 

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Donnerstag, 26. Oktober 2017

Dr. Google ist Schuld - Das Schönlesen von Krankheiten

Durch das Suchen und Lesen von medizinischen Informationen im Internet haben viele eine positivere Wahrnehmung der eigenen Gesundheit. Dies stellten Forscher des Leibniz-Wissenschaftscampus Tübingen fest.

Und zwar beobachteten sie, dass je schwerer die Erkrankung ist, desto positiver eigene Recherchen im Internet die Zuversicht der Menschen beeinflussten. Dies ist auf eine einseitige Auswahl und Verarbeitung der Themen und Informationen zurückzuführen. Das Gefühl von Einschränkung und persönlicher Bedrohung sei Schuld, wie dies oft von Patienten insbesondere bei der Diagnose von schweren Krankheiten empfunden wird.


Positive Informationen aus dem Internet verdrängen schwere Krankheiten

Das Forscherteam stellte fest, dass sich Menschen unter Bedrohung unbewusst auf positive Informationen konzentrieren. Negative würden dabei einfach ausgeblendet. Bei der Suche nach Informationen im Internet wählten die Patienten immer Links mit positiven Inhalten. Sie erinnerten sich wesentlich öfter an positive  Beiträge und Themen, um dem negativen Gefühl der Bedrohung und der Realität zu entfliehen.

Betroffene bilden sich so ein verfälschtes Bild über die eigene Krankheitssituation und verhindern dadurch den rechtzeitigen Eingriff und die heilende medizinische Therapie. Oft kommt dies dann auch zu spät.
Auch die eigenen Probleme betreffend Zahngesundheit werden in vielen Fällen durch positive Einflüsse aus dem Internet rosa gefärbt. Der „unangenehme“ Besuch beim Zahnarzt  wird somit immer wieder hinausgeschoben.

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Montag, 23. Oktober 2017

Monster in Weiß - Wenn der Zahnarztbesuch zum Horror wird

Schmerzhafte Erlebnisse in der Kindheit oder bei der Entfernung von Weisheitszähnen, allgemeine Ängstlichkeit, soziale, berufliche Probleme, Stress in der Beziehung. Die Listen der möglichen Ursachen und Folgen, die durch Ängste beim Zahnarzt oder sogar durch eine Zahnarztphobie entstehen können, sind unendlich lang. Vernachlässigte Zähne sind nicht nur ein Problem für die Gesundheit, sondern auch oft die Ursache von weiteren privaten und sozialen Konflikten. 


Sicher kennen Sie jemanden, der es mit der Buchung seines Zahnarzttermins nicht eilig hat. Eine „gesunde“ Angst ist nicht schlimm und hat fast jeder. Problematischer wird es eher, wenn die Angst überwiegt und einen daran hindert, regelmäßige Zahnarzttermine wahrzunehmen oder sich medizinisch notwendigen Behandlungen zu unterziehen. Und wie ist es, wenn selbst der bloße Gedanke an den Zahnarzt unerträglich wird und geradezu panische Zustände wie Zittern und Schweißausbrüche auslöst? Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Zahnarztphobie - eine extrem gesteigerte Angst vor dem Zahnarzt und der Zahnbehandlung.

Wird längere Zeit nichts gegen die Angst unternommen, nimmt eine tückische Maschinerie ihren Lauf. Denn schlechte verfaulte Zähne können krankhafte Veränderungen im gesamten Organismus verursachen und allgemein zur massiven Verschlechterung der Lebensqualität bzw. der gesamten Lebenssituation führen! Die Betroffenen ziehen sich zunehmend aus Scham aus der Gesellschaft zurück, können sich infolge umfangreicher und komplexer Gebissschäden nicht mehr richtig ernähren. Dies kann wieder zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen. Oft gerät sogar der Arbeitsplatz in Gefahr oder es kommen vermehrt Konflikte in der Beziehung und im Sexualleben der Betroffenen hinzu. Denn vernachlässigte Zähne stören das gepflegte Erscheinungsbild - ein großes Stück an Attraktivität geht verloren.

Laut einer Umfrage des „NHS Adult Dental Health Survey 2009“ in Großbritannien leiden 51% der Befragten an keiner bzw. an geringer Zahnarztangst, 36% haben gemäßigte Zahnarztangst, 12% der Befragten leiden an extremer Zahnarztangst – haben also eine Zahnarztphobie.

Ist Zahnarztangst überhaupt behandelbar? 

In vielen Fällen werden Angstpatienten unter Narkose behandelt. Doch dies stellt eine zusätzliche Belastung und Gefahren für den Körper dar. Wichtig bei der Bekämpfung von Angstzuständen ist, dass der Patient sein Vertrauen „zum Zahnarzt” zurückgewinnt und den Sinn einer regelmäßigen Zahnpflege bzw. einer Zahnbehandlung erkennt. Bei ihm muss das Gefühl entstehen, in guten Händen zu sein und fair und kompetent behandelt zu werden.

Eine sehr große Rolle für den raschen Erfolg spielt neben einer stressfreien entspannten Atmosphäre die Kombination aus Beratungsdauer und Beratungskompetenz. Wird die Behandlung von Angstpatienten von speziell geschultem Personal durchgeführt, kann in den meisten Fällen auf Vollnarkose verzichtet werden. Ist der Patient dank einer schonenden Angstbehandlung in der Lage, die Zahnbehandlung ohne Vollnarkose durchführen zu lassen, kann dies ein positives Zeichen sein, seine Ängste dauerhaft in den Griff zu bekommen. Dies wiederum trägt zu einer erfolgreichen Sanierung des vernachlässigten Gebisses und damit zur dauerhaften Wiederherstellung seines gesundheitlichen und seelischen Gleichgewichts bei. Denn die meisten Probleme, die er sich als Folge seiner Zahnarztangst zugezogen hat, werden sich im Anschluss an eine erfolgreiche Zahnsanierung selbst lösen können.




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Dienstag, 16. Mai 2017

Autsch im Urlaub?

Sommerzeit, Urlaubszeit. Wer seinen wohlverdienten Urlaub entspannt und mit Freude genießen möchte, sollte einiges beachten, damit die schönste Zeit im Jahr möglichst sorglos vergeht und nicht zu einem Horrortrip wird.


Wer freut sich nicht auf warme Sonne und klares Meer, auf kühle Berge und entspannte Wandertouren? Doch bevor Sie in den Urlaub starten oder in den Flieger steigen, sollten Sie prüfen, ob Sie gut vorbereitet sind – auch ihre Zähne. 

Denken Sie an Zahnpflegeprodukte und Medikamente wie:


  • Zahnpasta, Zahnbürste, Zahnseide bzw. Interdentalbürsten (z.B. bei Implantaten)
  • Entzündungshemmende Mundspüllösung, Salben oder Gele (bei Zahnfleischentzündungen und -reizungen)
  • Fluoridgel, hochfluoridhaltige Zahnpasta (bei überempfindlichen Zähnen)
  • vorhandene Schutzschienen (z. B. bei Zähneknirschen)
  • Zahnpasta speziell für Milchzähne (mit 500 ppm Fluorid) oder für die ersten bleibenden Zähne (1000 bis 1500 ppm Fluorid)
  • Eventuell eine Zahnrettungsbox bei Zahnunfall (in Apotheken erhältlich)
  • Falls vorhanden: Zahnspange, Zahnspangenbehälter und Reinigungsmittel
  • Sportmundschutz für sportliche Aktivitäten mit erhöhtem Sturzrisiko


Zahnschmerzen im Ausland?
Nehmen Sie bei anhaltenden Schmerzen Schmerzmittel.
Verzichten Sie weitgehend auf Kaffee, Zigaretten, Alkohol und zu viel Hitze (zum Beispiel durch Sonnenbaden).
Bei einer Schwellung der Wange wirken kühlende Umschläge lindernd.
Bei überempfindlichen Zähnen sind ein Fluoridgel oder hochfluoridierte Zahnpasta (mit 5000 ppm Fluor) empfehlenswert.
Falls dies nicht ausreicht, fragen Sie Ihre Reiseleitung, Ihr Hotel oder einen Ortskundigen nach einer Zahnarztpraxis bzw. einer zahnärztlicher Notfallaufnahme.

Hilfe bei Zahnunfällen
Gehen Sie bei Zahnunfällen möglichst sofort zum Zahnarzt! Für Kinder wird der Kauf einer Zahnrettungsbox aus der Apotheke empfohlen. Falls Sie keine solche Box zur Hand haben, können Sie den Zahn für kurze Zeit in einer selbst hergestellten Kochsalzlösung aufbewahren. Fassen Sie einen ausgeschlagenen Zahn nie an der Wurzel, sondern nur an der Krone an, um eine Beschädigung der empfindlichen Wurzelhaut zu vermeiden.


Ihr Vorsorgetermin zu Hause erledigt?
Denken Sie rechtzeitig an Ihren Kontroll- und Vorsorgetermin bei Ihrem Zahnarzt vor der Reise und planen Sie diesen möglichst so ein, dass Sie einen eventuell nötigen Folgetermin auch noch wahrnehmen können. Sie können Ihren Urlaub viel entspannter antreten, wenn Sie sicher sind, dass auch Zähne und Zahnfleisch gesund sind. Bei der Kontrolle wird der Zustand von Füllungen und herausnehmbarem Zahnersatz ebenfalls kontrolliert. So können Sie manch unliebsame Überraschung während des Urlaubs vermeiden.



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Donnerstag, 27. April 2017

Herzkrankheit durch Zahnfäule?

Karies geht nicht nur die Zähne etwas an


Nach außen hin wirkt ein Zahn stark, hart, beinahe unzerstörbar. In der Tat gehört Zahnschmelz zu den härtesten Substanzen des menschlichen Körpers. Doch wenn der Schutzmantel beschädigt ist, wird der Zahn schwach und anfällig. Nicht nur Karies kann entstehen, auch andere Organe können angegriffen werden.

Der Zahn ist wie jedes Organ auf Durchblutung und Versorgung mit Mineralien und Nährstoffen angewiesen. Er reagiert auf innere Störungen, Mangelerscheinungen und Stress ebenso wie auf äußere Einflüsse.

Durch innere Stoffwechselstörungen nimmt die Widerstandsfähigkeit des Dentins – des Zahnbeins unter dem Zahnschmelz – ab. In diesem Fall kann sich der Zahn nicht mehr vor Zersetzung schützen, Karies kann sich verbreiten. Wie wir wissen, spielen auch äußere Einflüsse wie z.B. Kontakt mit Säuren und Zucker bei der Entstehung von Karies eine bedeutende Rolle.

Man hat aber herausgefunden, dass die Bakterien, die an der Karies hauptsächlich beteiligt sind – die Streptokokkusmutans-Bakterien – nicht nur auf den Zahnschmelz und die Zahnhartsubstanz verheerende Auswirkungen haben können. Aus der gleichen Familie stammen nämlich jene Bakterien, die bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, speziell bei Entzündungen der Herzinnenhaut (Endokarditis), eine auslösende Rolle spielen.

Das Problem: Durch Blutkreislauf und Lymphbahnen werden die Kariesbakterien in unserem Körper zerstreut. Deshalb zu glauben, dass eine Karies nur die befallenen und höchstens noch die Nachbarzähne betrifft, ist ein großer Irrtum.

Nehmen also durch aufgeschobene Behandlungen die Kariesbakterien in der Mundhöhle überhand, kann es dazu führen, dass nicht nur Zahn, Zahnwurzel und Kiefer in Mitleidenschaft gezogen werden. Durch den Blutkreislauf wird zusätzlich ein Streueffekt in Gang gesetzt, der auch andere Organe des Körpers gefährdet.

Zahnsanierung als Beitrag zur Gesundung
Ist Karies bereits entstanden, sollte man sie unbedingt behandeln lassen. Insbesondere, wenn der Patient an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leidet. Besser ist es natürlich, nicht erst aktiv zu werden, wenn das Kind im Brunnen liegt. Der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt ist auch in diesem Fall die wirkungsvollste Vorbeugung.
Quelle: Ratgeber Landeszahnärztekammer Thüringen



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Freitag, 21. April 2017

Hilfe bei Frontzahntrauma

Ein Frontzahntrauma entsteht durch eine mechanische Krafteinwirkung an einem Frontzahn. Betroffen sind davon Schneide- oder Eckzähne. Aber keine Panik! Meist sind geschädigte Frontzähne durch schnelle und professionelle Hilfe durch den Zahnarzt zu retten.

Am häufigsten kommen Frontzahnschäden bei Kindern und Jugendlichen als Folge eines Unfalls beim Spielen oder Sport vor. Werden die Zähne durch ein Frontzahntrauma nur locker, hilft eine Schienung zur Regeneration. Auch wenn der Zahn abgebrochen ist, ist es in der Regel möglich, ihn zu erhalten. Selbst vollständig ausgeschlagene Zähne lassen sich oft wieder einsetzen (reimplantieren), wenn dabei das Knochenfach,  aus dem der ausgeschlagene Zahn stammt, sowie der Zahn selbst unversehrt bleiben.

Es ist wichtig, die ausgeschlagenen Zähne oder Zahnstücke feucht in Kochsalzlösung, Speichel oder Milch zu lagern, damit sie nicht austrocknen und absterben. Je schneller das Wiedereinsetzen der Zähne nach dem Unfall durch den Zahnarzt erfolgt, desto höher sind die Chancen, den Zahn wieder einwachsen zu lassen.

Kommt es zu einem endgültigen Verlust des Zahnes, so muss die Zahnlücke so schnell wie möglich geschlossen werden, um weitere Schäden im Kauorgan durch die gestörte Statik der Zähne bzw. durch Fehlbelastung vorzubeugen. Außerdem leiden die Betroffenen beim Verlust von Frontzähnen vermehrt unter seelischer Belastung, weshalb auch ein rascher Besuch beim Zahnarzt zu empfehlen ist.



Als schonendes Verfahren für den Ersatz einzelner Zähne im Frontzahnbereich eignen sich Einzelkronen auf Implantaten hervorragend. Die Lücke kann auch durch die Präparation zwei benachbarter Zähne mit einer ästhetischen Brücke aus Voll- oder Verblendkeramik geschlossen werden.




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Mittwoch, 12. April 2017

Morgenzigarette verdoppelt das Risiko zur Erkrankung an Lungen- und Mundkrebs

Entscheidend ist, wann die erste Zigarette angezündet wird. Denn wer schon in den ersten fünf Minuten nach dem Aufwachen zur giftigen Kippe greift, ist gefährdeter als jemand, der dies erst nach wenigstens einer Stunde tut.



Dies belegt eine Studie aus dem Vereinigten Königreich. Im Inselstaat sterben jährlich mehr Menschen an Tumoren im Mundbereich als bei Verkehrsunfällen. Es stellte sich auch heraus, dass "Morgenraucher" generell wesentlich schwerer mit dem Rauchen aufhören, als andere, die zur Risikogruppe der Raucher gehören. Diese Erkenntnisse wurden jetzt im Journal Cancer Epidemiology, Biomarkers and Prevention veröffentlicht.  



Bösartige Neubildungen in der Mundhöhle bezeichnet man als Mundhöhlenkrebs.
Mundhöhlenkrebs ist eine lebensgefährliche Erkrankung – statistisch gesehen vor allem für Männer.  Darauf verwies jüngst die Bundeszahnärztekammer in Deutschland. Bei Männern stellte Krebs der Mundhöhle und des Rachens in Deutschland 2012 die fünfthäufigste und bei Frauen die 15. häufigste Krebsneuerkrankung dar. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei Männern zwischen 43 und 50 Prozent, bei Frauen zwischen 56 und 65 Prozent. Früherkennung und rechtzeitige Behandlung sind deshalb entscheidend.

Rund 90 Prozent der Betroffenen sind langjährige Raucher. Auch übermäßiger Alkoholgenuss kann zum Mundhöhlenkrebs führen. Somit zählen Alkohol- und Nikotinmissbrauch zu den wichtigsten Risikofaktoren.
Schlechte Mundhygiene, ein geringer Verzehr von Obst und Gemüse sowie mechanische Irritationen, etwa durch schlecht sitzenden Zahnersatz sind weitere Risikofaktoren.

Bei Beschwerden sollte unbedingt rechtzeitig ein Zahnarzt konsultiert werden!




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