Mittwoch, 12. April 2017

Morgenzigarette verdoppelt das Risiko zur Erkrankung an Lungen- und Mundkrebs

Entscheidend ist, wann die erste Zigarette angezündet wird. Denn wer schon in den ersten fünf Minuten nach dem Aufwachen zur giftigen Kippe greift, ist gefährdeter als jemand, der dies erst nach wenigstens einer Stunde tut.



Dies belegt eine Studie aus dem Vereinigten Königreich. Im Inselstaat sterben jährlich mehr Menschen an Tumoren im Mundbereich als bei Verkehrsunfällen. Es stellte sich auch heraus, dass "Morgenraucher" generell wesentlich schwerer mit dem Rauchen aufhören, als andere, die zur Risikogruppe der Raucher gehören. Diese Erkenntnisse wurden jetzt im Journal Cancer Epidemiology, Biomarkers and Prevention veröffentlicht.  



Bösartige Neubildungen in der Mundhöhle bezeichnet man als Mundhöhlenkrebs.
Mundhöhlenkrebs ist eine lebensgefährliche Erkrankung – statistisch gesehen vor allem für Männer.  Darauf verwies jüngst die Bundeszahnärztekammer in Deutschland. Bei Männern stellte Krebs der Mundhöhle und des Rachens in Deutschland 2012 die fünfthäufigste und bei Frauen die 15. häufigste Krebsneuerkrankung dar. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei Männern zwischen 43 und 50 Prozent, bei Frauen zwischen 56 und 65 Prozent. Früherkennung und rechtzeitige Behandlung sind deshalb entscheidend.

Rund 90 Prozent der Betroffenen sind langjährige Raucher. Auch übermäßiger Alkoholgenuss kann zum Mundhöhlenkrebs führen. Somit zählen Alkohol- und Nikotinmissbrauch zu den wichtigsten Risikofaktoren.
Schlechte Mundhygiene, ein geringer Verzehr von Obst und Gemüse sowie mechanische Irritationen, etwa durch schlecht sitzenden Zahnersatz sind weitere Risikofaktoren.

Bei Beschwerden sollte unbedingt rechtzeitig ein Zahnarzt konsultiert werden!




Fragen zu diesem Thema oder weitere zahnmedizinische Fragen beantworten gerne die kompetenten Zahnärzte der SCHWEIZER ZAHNARZT-MANAGEMENT GmbH 

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Samstag, 8. April 2017

Was Sie gegen Zahnverfärbungen tun können

Durch ein strahlend weißes Lächeln hinterlassen Sie bei jedem Menschen einen freundlichen und sympathischen Eindruck. Denn weiße Zähne tragen zu einem gesunden und gepflegten Erscheinungsbild bei. Viele wiederum fühlen sich durch gelbe Zähne oder Zahnverfärbungen gehemmt, ihr volles, natürliches Lächeln zu zeigen. Sie verkrampfen. Das muss aber nicht sein.

Bei Verfärbung der Zähne handelt es sich um Ablagerungen auf der Zahnoberfläche. Dazu gehören Nahrungsbestandteile (z.B. Kaffee, Tee, Rotwein, Fruchtsäfte, Beerenfrüchte, Gewürze), Tabakprodukte, Chemikalien (Mundspüllösungen, Fluoridlösungen), eisenhaltige Medikamente oder auch chromogene Bakterien. In der Regel lassen sich solche Verfärbungen durch eine professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis entfernen. Die regelmäßige Prophylaxe und Entfernung von Plaque sowie Belägen spielt somit nicht nur bei der Aufrechterhaltung der Zahngesundheit sondern auch bei der Beseitigung von externen Verfärbungen eine wichtige Rolle.


Sind Verfärbungen schon da, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Als Vorbeugung benutzen viele Menschen Weißmacher-(Whitening)-Zahnpasten. Sie sind nicht nur in ihrer Wirkung mit herkömmlichen Zahnpasten vergleichbar, sondern entfernen auch externe oberflächliche Verfärbungen. Doch Vorsicht, Whitening-Zahncremes zeichnen sich gleichzeitig durch einen sehr hohen Verschleiß der Zähne aus und sollten deshalb nicht unkritisch angewendet werden!

Auch zahlreiche Präparate für die häusliche Zahnaufhellung werden im Einzelhandel angeboten. Über einen längeren Zeitraum können mit solchen Mitteln durch oft mühsame und komplizierte Behandlungen zu Hause sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden. Viel effektiver erweist sich eine Zahnbleichung in der Zahnarztpraxis. Bei der In-Office-Bleaching werden die Zähne mit größter Sorgfalt vom geschulten Fachpersonal behandelt. Dabei erhalten die natürlichen Zähne nicht nur ihren ursprünglichen Glanz zurück, sie werden auch deutlich heller. Das endgültige Ergebnis hängt immer von der individuellen Zahnfarbe und von der Ausgangslage beim Patienten ab. Füllungen, alte Kronen und Brücken lassen sich jedoch durch eine Bleaching-Behandlung nicht aufhellen. Da helfen ästhetische Füllungen oder Keramikinlays, Veneers oder Zahnersatz aus Vollkeramik.

Welche Methode für Sie persönlich am besten geeignet ist und wie Sie am schnellsten Ihr schönes Lächeln zurückbekommen, lässt sich in einem persönlichen Gespräch mit Ihrem Zahnarzt klären. Erst nach einer eingehenden Untersuchung und Beratung sind Sie in der Lage, die richtige Entscheidung zu treffen, damit Ihr Wunsch eines strahlenden Lächelns bald in Erfüllung geht. 

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Mittwoch, 5. April 2017

SAG MAL "AAAAA" - Welche Krankheiten verrät die Zunge?

Wer kennt es nicht: Der schale Geschmack im Mund und die weißlich belegte Zunge am Morgen. Meistens ist das kein Grund zur Sorge. Doch es könnte sich auch um einen Pilzbefall handeln, wenn der Belag zu stark ist. Die Zunge gilt als "Schaufenster" des Verdauungstraktes und verrät einiges über unseren Gesundheitszustand.


Eine gesunde Zunge ist blassrot, ein wenig feucht und beweglich. Sie hat einen dünnen weißlichen Belag. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Nahrung vom Magen ordnungsgemäß verdaut wird. Ärzte sind in der Lage, anhand bestimmter Beläge und der Beschaffenheit der Zunge Krankheiten und Zusammenhänge im Organismus zu erkennen.


Was bedeutet welcher Zungenbelag?

- Vergrößert und rötlich verfärbte Zungenpapillen deuten auf Infektionskrankheiten wie Scharlach hin.
- Ein fast schwarzer Zungenbelag kann als Nebenwirkung einer Antibiotikabehandlung auftreten.
- Brennende, hellrote und entzündete Zunge weist auf Vitaminmangel hin oder ist auch ein möglicher Hinweis auf Blutarmut oder Zuckerkrankheit.
- Eine abnorm große Zunge kann Erkrankungen der Schilddrüse oder Hirntumor bedeuten.
- Eine stark geschwollene Zunge zeigt eine plötzlich eingetretene und lebensbedrohliche Allergie.
- Eine abnorme Trockenheit der Zunge spricht für eine Erkrankung der Speicheldrüse.
- Eine rote Zunge mit Kopfschmerzen, Druck an den Rippenbögen oder krampfartigen Bauchschmerzen kann ein Hinweis auf Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, Leber- oder Herzerkrankungen sein.
- Dünne, glatte und schmale Zunge kann Blutarmut bzw. eine Darmerkrankung bedeuten oder weist auf eine antibiotische Behandlung hin.
- Zunge mit Zahnabdrücken oder einem ungleichmäßigen Belag kann auf nächtliches Zähneknirschen oder -beißen hinweisen.

Doch Vorsicht! Stellen Sie aufgrund möglicher Anzeichen keine Selbstdiagnose! Suchen Sie besser Ihren Arzt oder Zahnarzt auf, wenn Sie bei sich Veränderungen der Zunge bzw. ungewöhnlichen Zahnbelag beobachten. Ein Tipp: Beim Zähneputzen sollten nicht nur Zähne und Zahnzwischenräume, sondern auch Ihre Zunge gründlich gereinigt werden.



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Samstag, 1. April 2017

Fragen rund um Zahnimplantate

Fehlende Zähne müssen nicht nur aus ästhetischen sondern auch aus funktionellen Gründen ersetzt werden. Wird die Zahnlücke nicht geschlossen, können durch Überbelastung des Kiefers Schäden entstehen, die in manchen Fällen nicht mehr korrigiert werden können. Als hochwertige zahnmedizinische Lösung bieten sich Implantate. Doch sind Zahnimplantate wirklich die beste Versorgung bei Zahnlücken?



Als festsitzende Lösung werden fehlende Zähne in der Regel durch Brücken ersetzt. Im Normalfall müssen hierzu gesunde Zähne geopfert und präpariert werden, um als Pfeiler für die Brücke zu dienen. Bei größeren Zahnlücken oder beim zahnlosen Kiefer können auch herausnehmbare Voll- oder Teilprothesen als Zahnersatz in Frage kommen.

Eine weitere Möglichkeit, Zahnlücken zu schließen, bieten Implantate. Bei der Implantation werden künstliche Zahnwurzeln in den Kieferknochen eingepflanzt. Dadurch entfällt das Abschleifen gesunder Zähne oder das Tragen einer unkomfortablen Prothese. Auf den künstlichen Zahnwurzeln können Kronen, Brücken oder auch herausnehmbare Prothesen so fixiert werden, dass sie ihren Trägern nicht nur höchstmöglichen Tragekomfort sondern auch beeindruckende Ästhetik gewährleisten. Implantatgetragener Zahnersatz ist somit konventionellen Brücken und herausnehmbaren Prothesen überlegen.

Die wichtigsten Vorteile von Implantaten:

- keine Präparation benachbarter
  Zähne
- natürlicher und ästhetischer Zahn-
  ersatz
- hoher Trage- und Kaukomfort sowie 
  Stabilität
- kein Abbau des Kieferknochens

 

Werden Implantate durch die Krankenkasse erstattet?

Leider erstatten die österreichischen Krankenkassen Implantate nur bei medizinischer Notwendigkeit. Es ist jedoch auf jeden Fall ratsam, die individuelle Situation des Betroffenen durch einen spezialisierten Kieferchirurgen untersuchen zu lassen. Außerdem lohnt sich gerade bei aufwendigen zahnmedizinischen Eingriffen wie bei der Implantation der Preisvergleich.

Worauf sollten Sie achten? - Um künstliche Zähne professionell zu implantieren, benötigen Zahnärzte eine umfassende Ausbildung und Erfahrung – sowohl in der Chirurgie als auch in der Prothetik. Deshalb ist die Implantologie eine Spezialdisziplin in der Zahnheilkunde und erfordert die ständige Weiterbildung der Ärzte.
Für Patienten gilt: Prüfen Sie immer gründlich, ob Produktqualität, Qualitätsstandards der Klinik sowie die Qualifizierung der Ärzte tatsächlich diesen hohen Anforderungen entsprechen, die in der Implantologie zurecht gesetzt werden, um Implantate als langlebige und zeitgemäße zahnmedizinische Versorgung genießen zu können. 


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Mittwoch, 29. März 2017

Wenn einem das Wasser im Mund zusammenläuft

Das Multitalent Speichel besteht zu 99 Prozent aus Wasser. Die Speichelproduktion läuft rund um die Uhr. Doch besonders wird Speichel durch seine Eigenschaft, die Nahrung bereits im Mund aufzuschließen. Wie es funktioniert und warum einem das Wasser im Mund zusammenläuft?


Ist Ihnen auch schon mal bei leckeren Düften und Geschmäckern wortwörtlich das Wasser im Mund zusammengelaufen?

Warum wohl? Schon beim Gedanken oder Anblick von Leckereien stellen wir uns den Geschmack und den Geruch vor und verbinden die Eindrücke mit etwas Angenehmen. Dass dabei vermehrt Speichel fließt, ist ein natürlicher Reflex.

Die Verdauung unserer Nahrung beginnt im Mund. Besonders wird Speichel durch seine Bestandteile wie Schleimstoffe, Elektrolyte, Eiweiße und Enzyme wie Amylase, das schon im Mund damit beginnt, die Nahrung aufzuschließen. Dies kann man sogar schmecken, wenn man lange auf einem trockenen Stück Brot kaut. Dann bemerkt man einen etwas süßlichen Geschmack, weil das Enzym die Stärke im Brot in Zucker spaltet. Die richtige Menge Speichel stärkt sogar die Zähne und Speichel trägt zur Geschmacksentfaltung während des Essens bei, damit wir es richtig genießen können.

Der Speichel ist aber auch daran schuld, dass wir mit dem Knabbern von Nüssen oder Chips nicht aufhören können. Um die trockenen Knabbergenüsse leicht schlucken zu können, wird zu viel Speichel produziert, dessen Fluss durch Salz und Geschmacksverstärker zusätzlich angeregt wird. Deshalb läuft dabei permanent das Wasser im Mund zusammen und der „Appetit auf noch mehr“ ist kaum mehr zu stillen.
Ständiges Naschen lässt die Gefahr Gefahr entstehen, dass sich Kariesbakterien im Mund vermehren und die Zähne angreifen. Achten Sie daher immer auf regelmäßige und gründliche Zahnpflege nach dem Essen!


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Mittwoch, 9. November 2016

Zeigen Sie ihre Zähne!

In der Zeit von Social Media spielen Profilfotos eine immer wichtigere Rolle, da sie heutzutage den ersten Eindruck ausmachen. Wie also mache ich bei anderen auf den besten Eindruck? Richtig, mit Lächeln!


Und dabei unbedingt die Zähne zeigen! Ein natürliches Lächeln, bei dem Sie den Mund leicht öffnen und die Zähne zeigen, lässt Sie zusätzlich freundlicher und kompetenter wirken. Die Forscher nennen das „Gesicht-in-der-Masse-Effekt“. Wir haben einen angeborenen Instinkt, innerhalb einer Gruppe schnell zu erkennen, wer Freund oder Feind ist. Dabei konzentriert sich unser Gehirn auf bestimmte Signale und Regionen im Gesicht. Wer uns anlächelt und grinst, ist unser Freund. Wer uns anblafft, führt vermutlich nichts Gutes im Schilde.


So oder so: Das Gehirn springt auf sichtbare Zähne sofort an. Und schon rückt die betroffene Person in den Fokus unserer Aufmerksamkeit. Wenn das ein bleibender positiver Eindruck sein soll, achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Zähne natürlich gepflegt aussehen! Der regelmäßige Besuch bei Ihrem Zahnarzt spielt  dabei eine wichtige Rolle.










Sonntag, 2. Oktober 2016

Zahnlücken machen dumm?


Zahnlücken stellen auf den ersten Blick ein rein ästhetisches Problem dar. Doch neben der Ästhetik haben Zahnlücken auch eine Auswirkung auf unseren Körper und unser Gedächtnis. Wie Forscher aus Schweden und Norwegen festgestellt haben, steht Zahnverlust auch mit Gedächtnisverlust in Verbindung. Es gibt drei mögliche Faktoren, die bewirken, dass Menschen mit Zahnlücken bei Erinnerungstests schlechter abschneiden.

Im Rahmen einer Studie, die im European Journal of Oral Sciences veröffentlicht wurde, wurden 273 Personen im Alter von 55 bis 80 Jahren untersucht. Die Probanden haben verschiedene Gedächtnistests nacheinander lösen müssen. Das Ergebnis zeigte: Je mehr Zahnlücken eine Person hatte, desto schlechter haben sie beim Test abgeschnitten. 


Die Forscher sehen hierfür drei mögliche Ursachen:

1. Über die Zähne können wir sensorische Reize aufnehmen, die über die Nerven in unsere Kieferknochen und von dort in den Hippocampus unseres Gehirns weitergeleitet werden. Je weniger Zähne vorhanden sind, desto weniger Reize können verarbeitet werden. 

2. Aufgrund eingeschränkter Kaufähigkeit nehmen Menschen mit Zahnlücken bestimmte Nahrungsmittel wie z.B. Nüsse nicht mehr zu sich, die das Gedächtnis mit wichtigen Fettsäuren fit halten können.

3. Durch weiche oder schonende Kost wird der Kiefer nicht richtig trainiert. Weniger Kauen und verminderte Muskelaktivität bedeutet auch weniger Durchblutung für das Gehirn.



Durch den regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt wird einem frühzeitigen Zahnverlust systematisch vorgebeugt. Sind Zähne bereits verloren gegangen, kann mit Hilfe von zeitgemäßem Zahnersatz dem Abbau des Körpers entgegengesteuert werden.